Hey girl

7 Nov

Großartige Serie, toller Song, der einem einfach nicht mehr aus dem Kopf gehen will:

 

Einfach nur…

6 Nov

… absolut großartig!

Acht Monate

5 Nov

… ist es nun schon wieder her, seit das letzte Mal etwas hier passiert ist. Was natürlich nicht heißt, dass generell nichts passiert ist in meinem Leben. Ganz im Gegenteil. Es ist sogar eine Menge passiert. Neuer (Traum-)Job, beziehungsweise Ausbildungsplatz, neue Stadt (wenn auch noch keine neue Wohnung). Alles scheint sich plötzlich zu ineinander zu fügen, wie kleine Puzzleteilchen – ok, fast alles. Es passt einfach alles und es ging mir in den letzten Jahren (fast) nie besser in den letzten Jahren.

Ich hoffe in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten wieder mehr Zeit für meinen Blog zu finden und ihn wieder mit Leben zu füllen!

Das Labyrinth der Träumenden Bücher – Walter Moers

15 Mar

Klappentext: Hildegunst von Mythenmetz, der größte Schriftsteller Zamoniens, suhlt sich auf der Lindwurmfeste in seinem Erfolg. Da erreicht ihn ein mysteriöses Schreiben, das ihn verlockt, nach Buchhaim, der “Stadt der Träumenden Bücher”, zurückzukehren. Dort trifft er auf eine neuerbaute Stadt, die vor Leben rund um das Buch nur so vibriert. Und er begegnet alten Bekannten, aber auch neuen Phänomenen und Wundern der Stadt: Librinauten und dem Biblionismus, Qualmoiren und dem Buchwein sowie vor allem den obskuren Puppetisten, dem faszinierenden Puppaecircus Maximus und dem geheimnisvollen Maestro Corodiak.

Und das meine ich: Der neuste Walter Moers. Noch bevor ich das Buch mein Eigen nennen durfte, wurde mir gesagt er sei nicht so toll. Da ich aber Bücher gerne selber lese und mir selber ein Bild mache, fand das Buch trotzdem den Weg in mein Regal. Es wurde natürlich auch prompt angefangen zu lesen. Eigentlich wollte ich mir damit schön Zeit lassen und gaaaanz langsam lesen. Wohl wissend, dass noch ein weiterer Teil folgen und dieses Exemplar erst der Anfang der Fortsetzung sein würde. Aber wie ich schon sagte: eigentlich. Das Buch war dann doch schneller gelesen als geplant, oder besser gehofft. Es ist wieder einfach Moers, geistreich und witzig, voller Wortspiele und natürlich phantasievoll. Über ein paar kleine Längen sieht man gerne hinweg, vor allem am Ende des Buches. Fieser, gemeiner Cliffhanger kann ich da nur sagen.

Was die vorherige Warnung angeht, das Buch sei nicht so gut, kann ich nur sagen: stimmt nicht, aber stimmt vielleicht doch. Würde ich jedes Buch von Moers, dass ich gelesen habe mit “Die Stadt der Träumenden Bücher” vergleichen, so schneiden alle schlechter ab. Keines von ihnen kommt wirklich an Hildegunst und die kleinen Buchlinge heran. Wenn ich also nun das “Labyrinth der Träumenden Bücher” Mit “Die Stadt der Träumenden Bücher” vergleichen würde, so wäre es schlechter. Aber das tue ich nicht. Auch wenn es eine Fortsetzung ist, so sehe ich das Buch trotzdem als eigenständiges Werk an. Als solches gefällt mir “Das Labyrinth der Träumenden Bücher” wirklich gut. Man trifft alte Bekannte und macht neue Bekanntschaften und vor allem lernt man ein ganz neues Buchhaim kennen. Ich freu mich jedenfalls schon auf den nächsten Teil.

Das geheime Buch der Frida Kahlo – Francisco Haghenbeck

14 Mar

Klappentext: Mit unbändiger Energie und Lebensfreude trotzt Frida Kahlo allen Schicksalsschlägen und nimmt sich vom Leben, was sie will. Doch sie lebt geborgte Tage. Ihr schmerzender Körper erinnert sie stets an ein Geheimnis, das sich in ihrem Notizbuch offenbart: Vor Jahren schloss sie einen Pakt mit einer geheimnisvollen Gestalt, die sie fortan begleitet, bis eines Tages der Zeitpunkt einer letzten Zusammenkunft bevorsteht…

Und das meine ich: Es ist schon eine ganz Weile her, das ich den Film Frida Kahlo (mit Selma Hayek als Frida) gesehen habe. Ich bin zugegeben nicht der größte Kunstliebhaber, aber diese Frau hat mich einfach in ihren Bann gezogen und fasziniert. Gar nicht mal ob ihrer Bilder, sondern schlicht weg von ihrer Persönlichkeit her. Ihre Bilder sind definitiv aussergewöhnlich, aber Frida Kahlo ist noch aussergewöhnlicher. Schon früh von diversen Krankheiten gezeichnet, ereilt Frida ein Schicksalsschlag nach dem anderen. Das sie einen schweren Unfall überhaupt überlebt, grenzt an ein Wunder. Frida besitzt einen unglaublichen Lebenswillen und einen unschlagbaren Mut sich allen Widrigkeiten zu stellen, ihnen zu strotzen, die sich ihr in ihrem Leben in den Weg stellen. Und dabei muss man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl haben, dass Frida bemitleidet werden will. Erstaunlich und faszinierend zugleich. In diesem Buch wird ebenfalls Fridas phantastisches Leben geschildert, mit allen Höhen und Tiefen. Und zwischen drin gibt es auch noch typisch mexikanische Rezepte. Nicht nur irgendwelche Rezepte, sondern Rezepte die Fridas Leben begleitet haben. Seien es die Lieblingsspeise ihres Mannes Diego, oder Speisen aus ihrer Kindheit, oder die Art von Speisen, die sie jährlich für den Altar der Totengöttin zubereitet hat.

Ich muss sagen, das ich bisher noch keines der Rezepte ausprobiert habe, aber irgendwann wird es sicherlich dazu kommen. Das Lesen des Buches hat mir definitiv in Erinnerung gerufen, was für eine großartige Persönlichkeit Frida Kahlo doch war, deren Lebensmut wirklich ansteckend gewesen sein muss. Sollte es irgendwann mal möglich sein, also finanziell, möchte ich gerne nach Mexico reisen und mir das Frida Kahlo Haus einmal selber ansehen.

Der Schrecksenmeister – Walter Moers

13 Mar

Klappentext: In Sledwaya, der Stadt, in der “das Gesunde krank und das Kranke gesund” ist, spielt der neue Roman “Der Schrecksenmeister” des zamonischen Großschriftstellers Hildegunst von Mythenmetz. Er handelt von der Auseinandersetzung zwischen Echo, dem hochbegabten Krätzchen, und Succubius Eißpin, dem furchtbaren Schrecksenmeister Sledwayas, der Faust und Mephisto in einer Person zu verkörpern scheint. Dieser lässt nichts unversucht, um sich vermittels der Alchimie zum Herrn über Leben und Tod aufzuschwingen – und dazu braucht er nichts notwendiger als das Fett von Echo, der gezwungen ist, einen teuflischen Vertrag mit Eißpin abzuschließen.

Und das meine ich: Und erneut war ich bei Moers gelandet. Diesmal sollte es um das kleine Krätzchen – nein Krätzchen sind bitte keine! Katzen – Echo gehen. Echo ist am Anfang wirklih naiv, anders kann man es nicht sagen. Aber wie sollte er auch anders sein, wenn er es bei seinem Frauchen doch so gut hatte, ausser essen und schlafen nichts zu tun hatte und vor allen Gefahren des bösen Zamonien gut geschützt war? Und so poltert aus seinem trauten Heim, nach dem Tod seines Frauchens, mitten hinein in Sledwaya und trifft als bald auf den Schrecksenmeister Eißpin, der ihm einen unheimlichen Vertrag aufschwatzt,  Echos mißliche Situation dabei schamlos ausnutzend. Am Ende soll es nämlich an den Kragen des armen Krätzchens  gehen, doch Moers wäre nicht Moers, wenn seine Geschichte bis da hin nicht einiges zu bieten hätte. Denn so naiv, wie Echo am Anfang auch scheint, ist er gewiss nicht. Echo ist sogar hochintelligent, wenn man ihn denn mit Wissen füttert.

Ein bisschen neidisch bin ich schon gewesen auf das kleine Krätzchen. Wer hätte nicht auch gerne ein photographisches Gedächtnis? Ich schon. Einmal mit etwas gefüttert und nie wieder vergessen, beziehungsweise abrufen können wenn man es braucht. Der Schrecksenmeister bleibt dennoch ein typischer Moers und wie immer einfach lesenswert.

Die Pension Eva – Andrea Camilleri

12 Mar

Klappentext: “Pension Eva” – so heißt das Bordell in der sizilianischen Stadt Vigáta. Hier hat der junge Nené schon viele Stunden verbracht. Aber nicht, um mit den Frauen zu schlafen, sondern um sich ihre Geschichten erzählen zu lassen. Denn sie lehren ihn, das Leben zu verstehen. Und es gibt viel zu lernen für einen jungen Mann im kriegsgeplagten Sizilien der vierziger Jahre.

Und das meine ich: Wer der Meinung ist, es würde in diesem Buch nur um “das Eine” gehen, der irrt. In diesem recht kurzen Roman geht es um mehr. Es geht und Nené, wie er dort in Vigáta aufwächst, ohne zunächst überhaupt zu wissen, was die Pension Eva eigentlich ist, während alle anderen um ihn herum es zu wissen scheinen. Auch seine ersten sexuellen Erfahrungen macht er, unwissend natürlich, weit ab von der Pension Eva, zu Hause, mit seiner Cousine. Doch seine Cousine zieht krankheitsbedingt weg und Nené bleibt zurück mit seinen Freunden. Doch er lernt irgendwann die Pension Eva kennen und ist begeistert. Allerdings nicht von der schönsten Nebensache der Welt. Nein von den vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten, die in der Pension leben. Sie erzählen ihm ihre (Lebens-)Geschichten und Nené hört zu. Alle zwei Wochen hört er neue Geschichten, denn immer dann wechselt das Personal der Pension. Jedenfalls so lange, bis es die Kriegswirren unmöglich machen und auch Nené eingezogen wird. Wie wird es wohl sein, wenn er zurückkehrt? Gibt es überhaupt etwas, zu dem er zurückkehren kann?

Dieses Buch ist nicht nur auf Grund seiner Kürze viel zu schnell vorbei. Viel zu sehr reißt es einen mit und ist über Nenés Leben erstaunt, freut sich und leidet mit ihm und hofft auf ein Happy-End, so fern man nach Kriegsende von so etwas wie einem Happy-End sprechen kann.

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