Von Alice Springs nach Adelaide

5 Aug

Jetzt bin ich schon ein paar Tage hier in Adelaide und habe es bisher noch nicht geschaftt einen Eintrag ueber meine Tour von Alice Springs hier her zu verfassen.

Letzten Dienstag wurde ich puenktlich an meinem Hostel von unserem Tour Guide abgeholt. Im Bus durften wir dann feststellen, dass an dieser Tour nur sechs Leute teilnehmen werden. Als alle eingesammelt waren fuehrte uns der Weg zunaechst nach Kings Creek Station, wo wir nur noch unser Lager aufschlugen und zu abend gegessen haben. Es folgte ein Abend am Lagerfeuer und die erste Nacht unter freiem Himmel in Swags und Schlafsaecken. Ein bisschen mulmig war mir da ja schon, wenn man bedenkt, was alles in Australien so rumkreucht und -fleucht. Wirklich viel geschlafen hab ich daher auch nicht. Ich bin staendig aufgewacht, wurde aber mit einigen Sternschnuppen und einem wunderschoenen Nachthimmel belohnt. Am naechsten Morgen gings nach einem Fruehstueck zum Kings  Canyon zur ersten Wanderung. Der erste Huegel heiss “Heart attack Hill” und – glaubt mir – das nicht umsonst. In anbetracht der Uhrzeit, des recht geringen Fruehstuecks, des wenigen Schlafs und der Anstrengung da hochzustiefeln wurde mir doch schwummrig. Aber NUR schwummrig, umgekippt bin ich gottseidank nicht. Oben angekommen war’s dann auch wieder ok. Der Walk war unglaublich. Einfach eine tolle Landschaft, die man selber einfach gesehen haben muss!!!  Nach dem “Spaziergang” gings zum Camp zurueck zum Lunch und Sachen einsammeln, schliesslich wollten wir noch weiter zum Uluru. Gut dort angekommen machten wir uns gleich wieder auf, um diesen netten Felsklotz zu bestaunen, bevor wir dann im Camp zu Abend gegessen haben. Natuerlich erst nach einem Sonnenuntergang bei dem man sowohl Kata Tjuta als auch Uluru bestaunen konnte. Nach einer zweiten Nacht im Swag unter freiem Himmel ging es los zum Kata Tjuta. Eine unglaublich tolle Felsformation nur einige Kilometer weit vom Uluru entfernt. Auch dort wurde wieder eine Wanderung gemacht. Nicht so steil wie der erste Teil im Kings Canyon, aber dennoch gut anstrengend, aber wieder wunderschoen!!!!!! Auch wenn ich mit mit Maja zeitweise wie so eine Berziege vorgekommen bin beim Bergsteigen. Nach einem Lunch im Camp gings dann noch mal wieder zum Uluru, der diesmal umrundet werden sollte. Waren ja ‘nur’ 10 km!!! Unser Tour Guide hat sich grdrueckt und uns am Ausgangspunkt erwartet. So alle wie an dem Tag war ich glaube ich noch nie. Aber kein Wunder nach ca 25 km Wanderung/Hiking. An dem Abend konnte ich dann tatsaechlich mal gut in meinem Swag schlummern. Am naechsten Tag gings nach dem Fruehstueck und aufraeumen dann weiter nach Coober Pedy, der Opalhauptstadt Australiens. Nach einer Dusche gings zum Pizzaessen und danach noch in eine Kneipe unter der Erde. Geschlafen haben wir in der Nacht nicht draussen, sondern ebenfalls unter der Erde!! Sehr cool! Und abgesehen davon das mir irgendwann, trotz konstanter Temperatur, kalt war, war das echt ein Erlebnis. Am Morgengab es dann eine Fuehrung durch eine der nahe gelegenen Minen. Jayne musste und da, leider, kurzfristig verlassen, da sie klaustrophobisch veranlagt ist. Aber ganz ehrlich, ich waere ihr beinahe gefolgt, denn das rumstehen und zuhoeren hat einem doch ein beklemmendes Gefuehl bereitet. Aber ich habe wacker durchgehalten. Es war schon interessant, wie Leute in diesen Minen – auch heute – wohnen. Die Wohnungen sind besser eingerichtet als manches Haus!!! Nach der Fuehrung ging es weiter Richtung Flinders Ranges, genauer gesagt nach Port Augusta, wo wir in einem Camper Park die Nacht verbringen sollten. Brain musste aber vom Guide erstmal in ein Hospital gebracht werden, da sich seine Wunden – wo immer er sie ausser beim Holzsammeln her hatte – entzuendet hatten. Der Abend endete fuer Maja, Jayne und mich recht alkoholreich. Was laesst Robert (unser Tourguide) auch den Rest seines Rums bei uns in der Huette??? Nen Kater hatte ich dennoch nicht, aber viel Spass den Abend!! Morgens gings dann zum Devils Peak – oder so – in der Flinders Range. Das war keine Wanderung mehr, das war KLETTERN!!! Aber die Aussicht antschaedigte fuer die Strapatzen den Berg hoch zu kommen. Ich wuerds wieder machen!! Nach einem kurzen Schock, das Maja ihre Kamera verloren hatte, konnten wir nach gelungener Suchaktion dann nach Adelaide aufbrechen. Dort habe ich mit Maja und Jayne dann noch ein wenig die City bei Nacht erkundet – nach einer ausgiebigen Dusche und etwas zu essen.

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