Kiel

28 Feb

Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt, habe ich mich am Mittwoch Morgen auf einen kleinen Urlaub begeben.

Um 9.07 Uhr ging es mit dem Zug los. Zunächst Richtung Hamburg und von dort aus weiter nach Kiel. Angeblich, wenn man meinen Eltern Glauben schenken darf, war ich schon mal in der Stadt an der Ostsee, mein aktives Erinnerungsvermögen daran ist jedoch stark begrenzt – ich möchte sogar sagen nicht vorhanden.

Da ich nicht grade ein Fan des frühen Aufstehens bin, empfand ich 9.07 Uhr als ziemlich früh, aber was will man machen, in dem Wissen, das man 6 Stunden Zugfahrt auf sich nehmen muss und abends einen Termin – ich sollte schließlich mein erstes Spiel in der Kieler Sparkassenarena (ich find Ostseehalle ja immernoch schöner) live miterleben – hat? Die Zugfahrt an sich erwies sich als recht ereignislos. Eher langweilig, aber dennoch irgendwie anstrengend. Unangenehm war jedoch die RB von Hamburg gen Kiel, da ich hier einen unbeheizten Zug vorfand. Meine Jacke behielt ich daher an, aber meine Füße haben trotzdem gelitten. Hätte die Sonne wenigstens ein bisschen unter den dichten Wolken hervorgeschaut, so wäre die vorbeiziehende Landschaft Schleswig-Holsteins noch schöner gewesen. Am Bahnhof in Kiel angekommen, erwartete mich K., die ich bisher nur über ICQ kannte. Nachdem zunächst mein Gepäck erstmal bei ihr untergebracht wurde, ging es wieder Richtung Stadt. Bis zum Champions League Spiel THW Kiel gegen Svendborg hatten wir noch ein wenig Zeit, so dass wir uns vorher erstmal um die Nahrungsaufnahme kümmerten. Schließlich machten wir uns auf zur Halle, die erstmal einer ausführlichen Ortbegehung unterzogen wurde, bevor wir uns dann unsere Plätze suchten. Wir hatten Stehplätze für Rang 4 und ich war begeistert, wie gut man selbst von dort oben noch gucken kann (da haben es die Architekten geschafft so eine Arena nicht komplett zu verbauen und einem jegliche gute Sicht von den oberen Rängen zu nehmen!)!!

THW gegen Svendborg

THW gegen Svendborg

Die erste Halbzeit verlief noch recht spannend, da Svendborg tatsächlich in der Lage war mit dem THW mitzuhalten. So kam es zu einem Halbzeitstand von 20:20! In der zweiten Halbzeit legte der THW jedoch zu und gewann deutlich mit 37:29. 🙂

Kieler Jubel

Kieler Jubel

Den Abend haben K. und ich dann beim Mexicaner und beim Dogma gucken ganz gemütlich ausklingen lassen.

Am nächsten Tag haben wir erstmal den Regen abgewartet, bevor wir K.´s Wohnung verlassen und uns Kiel angeschaut haben. Ein netter Spaziergang über die Uni hin zur Kieler Förde. An der Förde entlang hin zum Bahnhof und in die Innenstadt. Unterwegs an der Förde in einem netten Café Kaffee getrunken und hinaus auf´s Wasser geschaut. Ich liebe Wasser. Schon von Klein bin ich eine Wasserratte und irgendwie hat es eine beruhigende Wirkung. Auf unserem “kleinen” Spaziergang hatten wir Glück und es regnete nicht mehr, dafür war es allerdings ganz schön windig! Aber wirklich was ausgemacht hat es uns nicht.
Kiel

Kiel

Am Schwedenkai angekommen fiel es uns schwer nicht einfach ein paar Euro auf den Tisch zu legen und die Fähre der Stenaline Richtung Göteborg zu besteigen. Ich glaube einzig unser Kontostand hat uns davon abgehalten. 🙂

Gestern hab ich mich dann, nach einem kleinen Rundgang auf dem Kieler Umschlag, wieder auf den langen Weg mit dem Zug Richtung Heimat gemacht. Es fiel mir wirklich schwer mich wieder in den Zug zu setzten und Kiel zu verlassen – und das lag nicht nur am plötzlichen Sonnenschein pünktlich zur Abreise!

Kiel ist vielleicht nicht eine riesige Großstadt, aber sie hat ihren ganz eingenen Charme und ich fand es einfach toll dort. Natürlich lag das nicht nur an Kiel an sich, sondern auch an K., die mir Kiel gezeigt hat und mit der ich wirklich ganz viel Spaß hatte!! VIELEN DANK! Jetzt muss ich nur 2 Monate warten, bevor ich wieder in Kiel bin. Dann hoffentlich mit etwas besserem (Frühlings-)Wetter, so dass ich mir die Stadt noch mal bei Sonnenschein – oder wenigstens nicht ganz so grau und wolkenverhangen – genauer anschauen kann.

Kiel

Kiel

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One Response to “Kiel”

  1. Birthe March 15, 2009 at 5:43 pm #

    Ach, ich bekomme noch mehr Fernweh, als ich eh schon habe…

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