MT Melsungen gegen THW Kiel

20 Oct

Nun finde ich endlich einmal Zeit ein paar Impressionen vom Spiel Melsungen gegen Kiel zu veröffentlichen.

Zunächst einmal stellte sich die Frage der “Anreise” nach Kassel. Da das Spiel schon um 15:00 Uhr starten sollte wäre es mir am liebsten gewesen, nicht mit dem Zug (da dieser 1 Stunde benötigt und man dann ja noch mit der Straßenbahn und Bus vom Hauptbahnhof zu den Messehallen finden muss) zu fahren, sondern mit dem Auto. Also kurzerhand Freundin V. gefragt, ob das irgendwie machbar sei. Und es klappte. Starten wollten wir um 13:15 Uhr, aber wie üblich verzögerte ich das alles ein wenig (wer V. kennt, der konnte das schon ahnen). Aber wenigstens war die Autobahn frei und auch die Rothenbachhalle in Kassel schnell gefunden. Einzig einen Parkplatz zu finden gestaltete sich ein klein wenig schwieriger, da auch gleichzeitig noch Messe war. Viertel vor drei waren wir dann in der Halle – also doch nicht mehr den Jungs beim warm spielen zugucken.

Als erstes lief mir eine alte Bekannte vom Eishockey über den Weg, die ich schon ungefähr fünf Jahre nicht mehr gesehen hatte. Ist doch jedes Mal wieder faszinierend wer einem bei solchen Veranstaltungen plötzlich und unerwartet in die Arme läuft. Es wurde noch kurz was zu trinken geholt und sich auf die Plätze begeben. Und die waren einfach mal phantastisch!! Reihe 9 (gegen Lemgo Reihe 7, ich freu mich jetzt schon wieder auf die tolle Sicht)! Also fast auf dem Spielfeld. Was eine Aussicht – merkt man, dass ich sie genossen habe?? Schade nur das die Kieler Fans ein bisschen weit weg saßen, aber ich hatte es irgendwie veräumt im Shop zu fragen, wo die sitzen und mir entsprechende Karten zu organisieren. Naja beim nächsten Mal weiß ich bescheid.

Die ersten zwnzig Minuten konnte Melsungen ganz gut mit den Zebras mithalten, da zu viele Ballverluste eine deutliche Führung des THW verhinderten. Dann aber drehte der THW auf und führte zu Halbzeit (gefühlte 5 Minuten die gespielt wurden) mit 15:23. Besonders Kim Andersson war in der Anfangsphase nicht zu bremsen. Gislason schien in der 12 Minütigen Pause die richtigen Worte gefunden zu haben, denn der THW ließ sich den Sieg nicht mehr nehmen. Omeyer hielt wieder was zu halten war und Karabatic traf nach Belieben. Klein war in der zweiten Halbzeit weniger erfolgreich und verfehlte das Tor von links außen einige Male hintereinander. Wie sauer er darüber war ihm nur allzu deutlich anzumerken! Zum Schluß gab es noch mal wieder den ein oder anderen verpendelten Ball und unerfolgreiche Tempogegenstöße, aber den 32:39 Sieg ließen sich die Kieler nicht mehr nehmen. 😀 Einen auführlicheren Spielbericht gibt es hier zu lesen.

Interessant waren auch die Melsunger Fans. Kaum jemand im Trikot und auch sonst erinnerte mich das doch sehr an die Tribüne im Kassler Eishockey. Der beste Stimmungsmacher war der Stadionsprecher, wenn man von den Kieler Fans mal absieht. Hätte ich nicht zwischen lauter Melsungern gesessen, wäre ich auch beim “steht auf wenn ihr Kieler seit” mit aufgestanden. Aber so ganz allein auf weiter Flur musste das doch nicht sein, auch wenn ich ja sonst für jeden Fanquatsch zu haben bin.

Für mich alten Eishockeyfan ungewohnt war auch die Möglichkeit gleich nach dem Spiel auf´s Feld zu rennen, um sich Autrogramme zu holen. Es war schon süß so viele kleine Kids über´s Spielfeld rennen zu sehen. Vor allem Filip Jicha und Nikola Karabatic konnten erst ca. 5 – 10 Minuten später als alle anderen duschen gehen, da sie so lange belagert wurden (Nein ich war nicht schuld!).

Da das Wetter richitg schön sonnig und warm war, entschlossen V. und ich noch kurz in der Aue zu verweilen und dann erst die Rückfahrt anzutreten. Auf dieser überholten wir dann tatsächlich noch den Spielerbus der Zebras (wir haben uns gefragt, ob Jicha und Karabatic super schnell geduscht haben, oder einfach nicht duschen durften?? 😀 ).

Alles in allem war es ein wundervoller, gelungener Nachmittag, den ich bis jetzt immer noch nicht ganz realisiert habe. Würde die Eintrittskarte nicht neben mir hängen, würde ich das nicht glauben. Es ging aber auch einfach zu schnell rum. Die 60 Minuten waren sooo schnell vorbei. Viel zu schnell. Geärgert hab ich mich nur wieder, das ich meine Kamera und nicht die meiner Eltern mitgenommen habe!!! Die ist um einiges besser und damit hätte ich jetzt wenigstens ein paar vernünftige Bilder 😦 Nächstes Mal bin ich schlauer – auch wenn ich während des Spiel nicht wirklich zum photographieren gekommen bin.

Eins weiß ich, den Nachmittag werde ich so schnell nicht vergessen!! Danke auch noch mal an V. die sich bereit erklärt hat mit zu kommen und zu fahren!!

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